Eingewöhnung

Übergänge zu durchleben stellt für jeden Menschen eine Herausforderung dar. Transitionen sind mit Belastungen verbunden, die hohe Anforderungen an die Betroffenen stellen. Werden Übergänge als Entwicklungschancen gesehen und pädagogisch gut begleitet, erhöht dies einerseits die Chance, kommende Übergänge erfolgreich zu bewältigen, andererseits entwickeln sich auch Kompetenzen, wie Resilienz (=Widerstandsfähigkeit), sozial-kommunikative Fähigkeiten oder der konstruktive Umgang mit Stress.

Übergang von der Familie in den Kindergarten

Der Eintritt in den Kindergarten ist meist die erste Transitionserfahrung eines Kindes im Hinblick auf eine außerfamiliäre Einrichtung. Um neue Erfahrungen zu sammeln, Beziehungen zu anderen Kindern und Erwachsenen knüpfen und seinen Platz in der Gruppe finden zu können, braucht es eine Atmosphäre der Sicherheit und des Vertrauens.

"Ein erfolgreich durchlebter Start in die neue Lebensphase ist die Basis für das dauerhafte Wohlbefinden des Kindes in der Einrichtung und den Erfolg der pädagogischen Arbeit." (Tietze 2003)

Unser Eingewöhnungskonzept

Der Kindergarten soll für ihr Kind ein Platz werden, wo es sich wohl und geborgen fühlt. Der Kindergarteneintritt ist ein Ereignis, das sowohl für das Kind, als auch für die Eltern mit vielen Veränderungen, Herausforderungen und vor allem mit sehr großen Emotionen verbunden ist.

Die Kinder brauchen während dieser Zeit viel Ermutigung, Aufmerksamkeit und Zuwendung. Uns ist es daher besonders wichtig, die Gefühle der "Neuankömmlinge" ernst zu nehmen und ihnen liebevoll bei der Bewältigung ihrer Emotionen, wie Trennungsschmerz, Angst oder Unsicherheit beizustehen, um ihre Bedürfnisse kennenzulernen und ihnen Geborgenheit und Vertrauen zu vermitteln.

Konzept
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